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3. Etappe: Reinhartshofen-Strassberg-Wertachstausee-Luitpoldbrücke

Von Reinhartshofen immer den Schildern nach bis Strassberg.


Der Ort Straßberg wirt urkundlich erstmals 1246 genannt: in einem Vertrag zwischen Cuonradus, Villicus de Strazpergn und dem Bischof von Augsburg, dem Besitzer der Burg. Jedoch erst ein Bericht aus dem Jahre 1763 schildert, dass unter der Familie vonGrenzing 30 neue Häuser hinzugekommen seien und Straßberg anfange, einem Dorf zu gleichen. 1786 wurde das Schloß an Privatleute verkauft. Eine Frieda Forster ließ 1880 das Schloß neu erbauen. Eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Familien ergab sich schließlich aus den Arbeitsmöglichkeiten in den benachbarten Industrie- und Handwerksbetrieben zu Beginn des 20. Jahrhunters.
Wer weiss schon, dass hier Roy Black am 25. Januar 1943 als Gerhard Höllerich geboren wurde? Am 09. Oktober 1991 starb der Künstler überraschend im Alter von 48 Jahren an Herzversagen und wurde auf dem Straßberger Friedhof beigesetzt.

 

In der Ortsmitte von Strassberg, an der Raiffeisenbank, findet man ein Wanderhinweisschild. Man geht links am Gasthof Reichsadler vorbei die "Leitenbergstrasse" hoch. Linker Hand am Anfang der Strasse befindet sich ein Hinweisschild "Bobingen 3.7 km".

Nach einiger Zeit gelangt man zu einem Wasserwerk der Stadt Bobingen. Das Gelände mit de Bauwerken liegt rechts vom Weg. Ein Sendemast grüsst schon lange vorher. Schließlich stösst man auf einen (anmietbaren) Grillplatz, dem ein malerischer Holz-Brunnen gegenüberliegt. Rechts neben dem Grillofen führt ein Kiesweg hinuter in das Tal. Immer geradeaus verläuft der Weg zu einer Asphaltstrasse der "Bobinger Siedlung". Diese "Herbststrasse" wandert man bis zum Stoppschild vor. Man trifft hier auf die "Weidenstrasse", die man nach links auf dem kombinierten Fuß- Radweg auf der rechten Strassenseite weiterläuft. An dem zugehörigen, ausweisenden Mast findet man auch einige Wanderwegweiser. Einer bestätigt die richtige Richtung.

Die Strasse windet sich in etlichen Kurven durch Wiesen und Felder an einer Koppel vorbei, rechts taucht dann ein Wohnhaus und links ein Hofgebäude auf. Autofahrer dürfen hier nur 60 km fahren und werden dann auf eine Signalanlage aufmerksam gemacht.

Davor steht links von der Strasse eine Baumgruppe und mitten drin ein Holzkreuz. Hier geht die "Bannackerstrasse" nach links ab. Der Wanderweg beigt auch ein und nach ca. 50 m gleich wieder rechts ab. Über einen Feldweg gelangt man zum Wertachstausee. Auf der Dammkrone wandert man links am See entlang bis zur Staumauer des Kraftwerkes. Ein Hinweisschild des Landrates Augsburg verbietet allerlei, unter anderem das Baden in dem See. Nch Flusskilometer 14,2 findet man rechts unten am Damm auch eine "Fischtreppe", die teils offen, teils durch Rohre geführt wird und das Aufsteigen von Fischen aus der Wertach in den See möglich macht. An der Staumauer befindet sich eine Treppe und auch ein Wanderhinweisschild. Unten angelangt, wandert man auf der rechten Uferseite in Fliessrichtung der Wertach. Der Fluss macht hier eine Linkskurve, der gekieste Weg wird rechts durch den Uerwald weitergeführt. An der Weggabelung nach dem Verbotsschild für Reiter rechts am Wegrand geht man links. Rechts am Baum ein Wanderwegweiser. Auch nach 20m links halten. Der Weg schlängelt sich durch den Auwald, sonnige und schattige Wegstrecken wechseln sich ab. Bei den sich bietenden Weggabelungen hält man sich links. Gelegentlich findet man kurz vorher rechts vom Wegrand an dicken oder dünnen Bäumen befestigt einen Wanderhinweis. Immer weiter geht es nch Norden, links fällt das Ufer steil ab und erscheint verkrautet. Am Parkplatz vorbei wird die Strasse überquert. Vorsicht, Bogensportgelände, dort rechts dran vorbei.

Weiter geht es nordwärts beis rechts die ersten Hochhäuser von Göggingen sichtbar werden. Vor allem links am Uferrand stehen tote Baumruinen. Diese stehen verschiedenen Vogel- und Insektenarten zur Verfügung. Der Weg führt rechts über eine kleine Brücke, man überquert erst den Parkplatz nach links, dann die "Wellenburger Allee" am Fussgänger-Überweg. Überquerung der Göggingerbrücke nach links, hier steht eine grosse Informationstafel zum Jacobus Pilgerweg in Bayerisch Schwaben. Man wandert auf dem linken Wertachufer an der imposanten Wehranlage vorbei Richtung Luitpoldbrücke weiter. Ach hier ist eine Fischtreppe zu bewundern. Rechts fällt die Uferböschung steil zur Wertach hinunter, durch zahlreiche Bäume und Büsche bestanden. Links vom Weg bleibt die Schafweid-Siedlung liegen, dann folgt ein Wäldchen und später schliesst sich eine Kleingarten-Anlage an. In der Nähe vom Flusskilometer 7,2 findet man überraschend ein Strassenschild links vom Weg "Wertachdamm". Schon kündigt sich geräuschvoll die Strassenüberführung der B17 an. Rechts vor der Brücke, die man unterquert, finden sich zahlreiche Wanderhinweise an einem Pfahl. Auf asphaltiertem Weg geht es weiter bis zum "Eisernen Steg". Hier wird die Wertach nach rechts überquert. Am Wende des Zauns führt der Weg lins weiter, dann immmer geradeaus, vorbei an einer kleinen Imbissbude, bis zur Luitpoldbrücke, jetzt also wieder afu dem rechten Wertachufer.

 

Einkehrmöglichkeit:

Gasthof Reichsadler - Schlossberg 10 - 86399 Straßberg
bayerisch-schwäbische Küche, griechische und internationale Spezialitäten
Montag Ruhetag, in den Sommermonaten durchgehend geöffnet
Tel.: +49(0)8234-8024592+49(0)8234-8024592