KVA-Logo

4. Etappe: Von Augsburg bis Biberbach

Bei der Luitpold Brücke nach rechts der Pferseer Straße folgen, durch die Bahnunterführung und geradeaus weiter auf der Frölichstraße bis zur Volkhart-Straße. Diese überqueren und geradeaus in das Ottmarsgässchen. Am Ende der Gasse rechts abbiegen in die Heilig-Kreuz-Straße. Bei der Straßenverzweigung links abbiegen in die Straße Am Hafnerberg. Nach dem Torbogen rechts weiter, nach dem nächsten Torbogen links über den Fronhof zum Dom (Kneipp wurde dort am 6. August 1852 zum Priester geweiht). Ab Dom der Frauentorstraße folgen. Links in die Straße Auf dem Kreuz abbiegen, dann rechts in die Sebastian-Kneipp-Gasse (Kneipp wohnte hier von Anfang November 1854 bis Ende April 1855 im Haus Nr. 5). Die Gasse führt weiter zur Georgenstraße; nach links geht’s zur Kirche St. Georg (dort wirkte Kneipp als dritter Stadtkaplan).

Ab dem Pfarrhaus der Georgskirche führt der Weg am Wertachbrucker Tor vorbei rechts hinunter zur Wertachstraße. Auf ihr geht es bis zur Brücke über die Wertach (überqueren Ecke Langenmantel Straße). Nach der Apotheke St. Joseph geht es links in die Schöpplerstraße, dann rechts in die Branderstraße Richtung Oberhauser Bahnhof. Dort folgt man der Ulmer Straße nach Kriegshaber, bis man rechts in die Neusässer Straße abbiegt. Nach Überquerung der Stenglinstraße zweigt links ein Fußweg zum Klinikum ab.

(Statt die gut 4,5 km aus der Stadt zu gehen kann man auch mit der Straßenbahn Linie 2 fahren; ab der Haltestelle »Senkelbach« in der Liebigstraße, Richtung »P + R Augsburg West«, bis zur Haltestelle »Klinikum BKH«.)

  

Hinter dem Klinikum führt ein Wallfahrerweg (zur »Kobelkirche« ca. 1 km) zur Steppacher Straße, auf der man rechts in Richtung Westheimer Straße nach Neusäß weitergeht. Geradeaus in die Oskar-von-Miller-Straße, von der zwischen der Piechler- und Margeritenstraße links ein Fuß- und Radweg abzweigt, der zur Strecke der ehem. Weldenbahn führt. Links unter die Lohwaldstraße hindurch zur Georg-Odemer-Straße (auf der linken Seite Gasthaus am Lohwald, auf der rechten Seite Café am Stadtpark). Es geht weiter nach Ottmarshausen; dort kreuzt die als Fuß- und Radweg umfunktionierte Bahnstrecke die Mühlbachstraße, der man rechts zur Hammeler-Straße folgt.

  

In Hammel stößt der Weg beim Gailenbacher Weg auf die Radwege »Sieben-Schwaben-Tour« und »Bayerisch-Schwäbische-Barockperlen«; der weitere Streckenverlauf folgt weitestgehend diesen zwei Routen. Es geht unter der Autobahn A 8 hindurch an Gailenbach und Edenbergen vorbei rechts hinauf nach Batzenhofen (Gasthof Schmid bei der Kirche St. Martin). Nach dem Kreisverkehr die Schmutter überqueren; gleich links auf einem Feldweg an der Schmutter entlang zu einer Gartenanlage an der Gablinger Straße; dort links den o.g. Radwegen folgen.

  

Auf der Strecke Richtung Gablingen kommt man an einem Moto Cross Gelände vorbei. Vor Gablingen ist eine Landstraße zu überqueren; man geht ein Stück neben der Straße auf einem Fuß- und Radweg, ehe wieder ein Weg Richtung Achsheim abzweigt; dort kommt der »Archäologische Radwanderweg« hinzu. Bei Achsheim ist eine Landstraße zu überqueren, dann geht der Weg auf einer Seitenstraße weiter.

  

Vor Eisenbrechtshofen muss man ein kurzes Stück direkt an einer Landstraße entlang gehen, ehe der Ort erreicht wird. Dort kommt man auf der Zollhausstraße zur Biberbacher Straße; parallel zur Straße führt ein Fuß- und Radweg nach Biberbach, mit der Pfarr- und Wallfahrts-kirche Heilig Kreuz als Zielpunkt (unterhalb der Kirche liegt die Gaststätte Huckerwirt).      

  

  

Sehenswürdigkeiten:  

Augsburg, Dom St. Maria
Der 807 vom hl. Bischof Simpert geweihte Dom ist von einer wechselvollen Baugeschichte sowie mehreren grundlegenden Veränderungen in seiner Ausstattung geprägt. Das heutige Erscheinungsbild der altehrwürdigen Bischofskirche spiegelt den im Lauf der Jahrhunderte gewandelten Kunstgeschmack wider. Bedeutende Kunstwerke geben davon Zeugnis, wie z.B. das Bronzeportal, die Glasmalereien, Skulpturen, Tafelbilder, Fresken und Grabdenkmäler.

  

Augsburg, Stadtpfarrkirche St. Georg
Die 1143 geweihte Kirche des Augustiner-Chorherrenstiftes, 1506 durch eine Basilika ersetzt, wurde nach schweren Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg bis 1957 wiederaufgebaut und instandgesetzt. Bemerkenswerte Ausstattungsstücke sind u.a. die romanische Knotensäule unter der modernen Kanzel, das spätgotische Hängekruzifix über dem Hochaltar und das ehem. barocke Hochaltarbild  »Himmelfahrt Mariens« (heute an der Turmwand beim Eingang).

  

Westheim, Wallfahrtskirche St. Maria Loreto
Die im Volksmund schlicht »Kobelkirche« genannte Wallfahrtsstätte ist die wahrscheinlich älteste deutsche Loreto-Wallfahrt. 1602 ließ Karl Langenmantel von Westheim, Patrizier und Ratsherr der Reichsstadt Augsburg, auf der ihm gehörenden Anhöhe Kobel (Berg) eine Kapelle in der genauen Form des »Heiligen Hauses« von Loreto errichten. Das Wallfahrtsziel ist eine dem originalen Gnadenbild von Loreto nachgebildete »Muttergottes mit Kind« (um 1580).

   

Biberbach, Wallfahrtskirche Heilig Kreuz Das sprichwörtliche »Herrgöttle von Biberbach« ist ein während des Bauernkrieges 1525 im Württembergischen gefundenes und nach Biberbach gebrachtes Kruzifix (entstanden um 1220). Als Gnadenbild verehrt, wurde es im 17. und 18. Jahrhundert zum Ziel einer regen Wallfahrt. Die neu errichtete, ab 1753 im Stil des Rokoko ausgestaltete Kirche wird bestimmt durch die Fresken zum Thema Heilswirkung und Verehrung des Kreuzes Christi.

  

  

Einkehrmöglichkeiten:  

Gasthaus am Lohwald, Neusäß, Tel. 08 21/ 48 69 571 (Montag Ruhetag);
Café am Stadtpark, Neusäß, Tel. 08 21 / 48 63 844 (Montag Ruhetag);
Gasthof Schmid, Batzenhofen, Tel. 0 82 30 / 70 07 33 (täglich geöffnet); Gaststätte Huckerwirt, Biberbach, Tel. 0 82 71 / 42 01 66 (Mittwoch Ruhetag).